Mountainbiking – mit dem Fahrrad durch die Natur
Wer sich gern in der Natur sportlich betätigt, für den könnte das Mountainbike ein geeignetes Sportgerät sein. Anders als das Citybikes oder ein Rennräder eignet es sich aufgrund seiner robusteren Bauweise bestens für Wege abseits der asphaltierten Straße.
Dabei ist jedoch Mountainbiking nicht gleich Mountainbiking. Während sich die einen über lange Offroad-Strecken mit anspruchsvollen Steigungen mit ihren All-Mountain- oder Cross-Country-Bikes quälen, stürzen sich andere mit ihren Downhill-Bikes enge Waldwege hinab. Die Technik sollte dabei nicht außer Acht lassen. Je nach Fahrstil sollte auch ein entsprechendes Fahrrad gewählt werden. Für lange Touren sollte eher ein leichtes Bike gewählt werden. Je halzbrecherischer das Fahrverhalten, desto wichtiger werden zusätzliche Extras, wie Stoßdämpfer und Scheibenbremsen, aber auch Protektoren.
Sicherlich kein Geheimtipp mehr für Mountainbiker ist das Sauerland. Insgesamt 1700 Streckenkilometer und 34.000 Höhenmeter warten hier auf ihre Bezwinger. Und das ganze in einer malerischen Landschaft, weit weg von Smog und Verkehrsstaus. Der Bikepark Winterberg oder die MTB-Weltcup-Strecke in Willingen bieten einem die Möglichkeit sein fahrerisches Können unter Beweis zu stellen und die Belastungsgrenzen seines High-Tech-Drahtesels unter Beweis zu stellen.
Auch südliche Regionen Europas ziehen jährlich unzählige Radfreunde in ihren Bann. So ist z.B. der Gardasee im nördlichen Italien, besonders im Herbst ein lohnendes Ziel. Die felsigen Steilhänge verlangen hier viel ab vom Fahrerer. Die Aussicht auf den Gardasee ist einzigartig. Und trifft man sich mit andere Mountainbikern, wird erstmal das Maßband hervorgeholt und der Oberschenkelumfang verglichen.
Wohin es auch einen Mountainbiker verschlägt, auf welche Art er den Berg auch bezwingt, eines haben alle Mountainbiker gemeinsam. Es geht um das Abenteuer, die Herausforderung und den Spaß an der Natur. Der Weg ist das Ziel.
