Solarium, die künstliche Sonne für Körper und Seele

Wer im Winter einen braungebrannten Menschen sieht, wird wahrscheinlich zuerst auf einen Besuch in einem Solarium und dann erst auf einen Urlaub in der Sonne tippen.

Über Solarien wird viel geredet, diskutiert und auch gelästert. Besonders wenn die Besuche im Solarium offensichtlich übertrieben wurden. Das sieht zum einen nicht sehr vorteilhaft aus, es beschleunigt auch den Alterungsprozess der Haut und wer will schon früher als nötig häßliche Falten haben?
Aber nicht nur für ein gutes Aussehen ist ein Besuch im Solarium besonders Winter von Vorteil, auch für die Seele kann die künstliche Sonne Gutes tun.

Viele Menschen fühlen sich während der kalten und dunklen Jahreszeit oft depressiv oder niedergeschlagen. Ein Aufenthalt an einem Ort der warm und hell ist, kann da Wunder wirken. In Nordeuropa gehören Solariumsbesuche zum täglichen Leben. In den Monaten in denen es in Finnland, Norwegen und Schweden nicht mehr hell wird, gehen die Menschen in ein Solarium um besser mit den Polarnächten leben zu können. Noch vor 30 Jahren stieg die Selbstmordrate in den langen Wintermonate rapide an, seit es Solarien gibt nutzen die Menschen das künstliche Sonnenlicht, um der Winter Tristesse zu entkommen. In Solarienzentren gibt es Liegestühle, Palmen, exotische Cocktails und gute Musik um so ein Sommergefühl zu vermitteln und über die Hälfte der Schweden nutzt nach Umfragen dieses Angebot.

Auch im deutschen Winter sind gelegentliche Besuche in einem Solarium sinnvoll. Eine leichte Bräune sieht nicht nur gut aus, sie steigert auch das Selbstbewusstsein. Für die Seele ist die künstliche Sonne ein gutes Mittel, um fröhlich durch den Winter zu kommen.