Sportnahrung – Vitamin als Grundstoff
Sportnahrung sollte viele Vitamine beinhalten und dabei ist in erster Linie nicht die Menge, sondern die Art der Vitamine gemeint. Der Körper braucht Vitamine für zahlreiche Stoffwechselprozesse, zudem sind sie bei der Verwertung von Kohlenhydraten, Proteinen, Fetten und Mineralien beteiligt.
Das bedeutet, die Nahrung für ihre Funktion so umzuwandeln, sodass sie vom Körper überhaupt verwertet werden kann. Oft achtet man bei der Sportnahrung nur auf ausreichend Kohlenhydrate und Eiweiß, weil sie die typischen Energielieferanten und Muskelstimulierer sind. Damit diese Energielieferanten aber überhaut vom Körper genutzt werden können, müssen sie unteranderem durch Vitamine erst einmal umgewandelt werden.
Sportnahrung sollte auch Vitamine enthalt, weil sie das Immunsystem stärken und für den Zellaufbau unverzichtbar sind. Jedes Vitamin erfühlt hier die unterschiedlichsten Aufgaben. Es gibt 13 Vitamine: Vitamin A beispielsweise wird für Knochen, Zähne, Haut, Haare, Augen, Schleimhäute, Nägel, Körperzellen, Blut, Immunsystem und zur Krebsvorbeugung benötigt. Vitamin E ist für das Blut, die Blutgerinnung und für den Alterungsprozess verantwortlich. Vitamin C wiederum sorgt für gesunde Nerven, straffes Bindegewebe, schöne Haut, eine positive Stimmungslage und stärkt unter anderem auch die Konzentration. Folsäure, ein B- Vitamin, ist in erster Linie für die Zellerneuerung und das Zellwachstum verantwortlich.
Vitamine gehen aber durch lange Lagerung oder durch starkes Erhitzen verloren. Sportnahrung sollte daher oft frische und nur leicht gedünstete Lebensmittel beinhalten. Ein Grund für Vitaminmangelerscheinungen kann eine Fehlernährung, sprich eine einseitige Ernährung sein. Sollte Sportnahrung ausschließlich aus Kartoffeln und Hühnchen bestehen, also aus überwiegend kohlenhydrat- und eiweißreicher Kost, kann das zu einem Vitaminmangel kommen. Sportnahrung sollte daher ausgewogen sein und sich nicht nur auf die Nährstoffe beschränken, die ausschlaggebend für das Trainingsergebnis sind.
